OS.Car Racing Team @ Formula Student Hungary

Formula Student Hungary fand von 16. bis 20. August in Györ/Ungarn statt.

Der letzte Bewerb für unseren CR117 Scatha, der letzte Bewerb dieser Saison. Ein Bewerb als Achterbahn der Gefühle. Für all jene, welche unsere News nicht via Facebook oder Instagram verfolgen konnten, oder jene, die alles noch einmal gesammelt nachlesen möchten, hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse in Györ.

Nach zwei Bewerben, einigen gelernten Lektionen und unglaublich vielen Arbeitsstunden, Schweißperlen und einigen (Freuden-)Tränen waren wir mit 17 Teammitgliedern am Event vertreten. – Danke Leute für die tolle Arbeit – es war wie immer ein Volksfest!

Der Beginn: Früh, sehr früh sogar, starteten wir am Mittwoch unsere vollgepackten Autos, inklusive SCATHA im Anhänger und machten uns auf den Weg nach Györ. In Györ angekommen bezogen einige die Zimmer des FSH-Hostels direkt am Universitäts-Campus während die anderen die Pit bezogen. Dank der geringen Distanz, von weniger als 100m, musste niemand auf die lieb gewonnene Kommunikation mittels Funkgerät – liebevoll „Funki“ – verzichten. Nachdem alles verräumt war, das erste Teammeeting unseres neuen Captains Natalie abgehalten, und unsere Bauch gefüllt war, fühlten wir uns bereit für den ersten Tag am Event.

Erster Tag, Donnerstag: Durch unsere hohe Nummer in der Reihenfolge beim Scrutineering ergab sich für uns ein Tag des Wartens. Aber an unserer Motivation änderte diese Tatsache nichts, wir nutzten die Zeit um andere Teams kennen zu lernen, Ideen auszutauschen, Freundschaften knüpfen und vielleicht auch den ein oder anderen Kaffee zu ergattern. Mit ungetrübter Motivation und einem straffen Zeitplan starteten wir in den Freitag.

Zweiter Tag, Freitag: Unsere To-Do-Liste war superlang, aber machbar – denn „Nur unter hohem Druck entstehen Diamanten!“ war das Motto des Tages. Der erste Streich war die Präsentation unseres Business Plans – wir präsentierten uns auf einen Platz unter den Top Ten und nahmen das konstruktive Feedback gerne auf um nächstes Jahr noch mehr zu glänzen. Währenddessen erledigte unsere Pit-Truppe das Scrutineering – erstes Pickerl konnte von der To-Do-List abgehakt werden. Schnell wir der Blitz erledigten wir fast nebenbei Tilt- und Noise-Test, denn Cost- und Design-Event waren ebenfalls nachmittags angesetzt und da musste SCATHA blitzblank und funkelnd in der Pit stehen. Als die Statics erledigt waren, fehlte nur noch der Brake-Test – und auch diesen konnten wir noch vor erfolgreich hinter uns bringen. Nachdem alle technischen Tests erfolgreich waren, die Statics ebenfalls sehr erfolgreich überstanden waren konnten wir uns kaum noch auf unseren vier Buchstaben halten, denn es juckte unsere Fahrer in den Fingern und Zehen – wir wollten die Dynamics starten!!!!!

Dritter Tag, Samstag: Das Wochenende kam, leider war das gute Mojo der Woche nicht mit dabei. Einige Teams äußerten Bedenken bezüglich der Sicherheit des Tracks, diese Bedenken führen zu einer neuerlichen Besprechung, Überdenken der genauen Streckenführung und einem verschobenen Beginn am Nachmittag. AutoX wurde wegen des späteren Startens der dynamischen Bewerbe auf den nächsten Morgen verschoben. Zwecks der Sicherheit und dem nicht zu missenden Spaß, welcher trotz allen Ereignissen nicht verloren gehen sollte, entschied sich die Eventcontrol gegen die Endurance.

Dritter Tag, Sonntag: Der Schlusstag stand also im Zeichen des AutoX, der Track führte durch den gesamten Universitätscampus – es war also ein sehr mutiger, interessanter, zuschauerfreundlicher, einzigartiger und toller Track. Der Track bildete einen krönenden Abschluss für das Event, bei welchem es die unterschiedlichsten Emotionen gegeben hatte, von himmelhochjauchzend bis zutiefst betrübt war wohl alles dabei. Long story short: Mit dem Wehmutstropfen, dass es keine Punkte für das weltweite Ranking gab, konnten wir trotz allem stolz sein. Wir waren in der Gesamtwertung des Bewerbs in den Top Ten, haben viele neue Teams kennen gelernt, Freundschaften geknüpft, Ideen ausgetauscht und Motivation für den Bau eines würdigen Nachfolger des CR117 SCATHA gewonnen. Danke an alle die unseren Weg die letzten Wochen mitgegangen sind, uns angefeuert haben, uns Mut zugesprochen, und die wunden Füße und Finger verarztet haben. Außerdem Dank  an jene, die uns die Schulter liehen, wenn die Äuglein mal besonders schwer wurden.

Vielen Dank an unsere großartigen Sponsoren und Unterstützer! Ohne euch wäre diese tolle Saison und dieser hübsche Bolide nicht möglich gewesen. Wir freuen uns darauf, euch auch in der kommenden Saison an Bord zu haben!

Danke auch an all unsere Follower für das liken, sharen und die Unterstützung eurerseits!

Euer FSH-Team: Natalie Maric Gemovic, Bea Brunner, Lukas Haider, Fabian K. Nusprig, Alexander Kummer, Dominik Bertalan, Florian Schrotta, Michael Lukas, David Dirnbauer, Georg Fuch, Daniel Gleixner, Petra Buchebner, Arnold Sonnleithner, Amer Durmic, Matthias Figl, Patrick Klarer und last but not least Philipp Mautner.